Arbedo-Castione: Wahlresultat ungültig

In Castione-Arbedo besteht Verdacht auf Wahlmanipulation.
Wikimedia Commons/NAC (cc by-sa 4.0) - Symbolbild In Castione-Arbedo besteht Verdacht auf Wahlmanipulation.

Die Wahlen der Regierung und des Parlaments in der Gemeinde Arbedo-Castione/TI sind für ungültig erklärt worden, wie die Tessiner Staatskanzlei mitteilte. Es bestehe ein Verdacht auf systematische Manipulation.

Ein kantonales Auszählungsbüro habe beim Öffnen der Wahlzettel Unregelmässigkeiten festgestellt und den Zählvorgang gestoppt. Die kantonale Aufsichtsbehörde habe daraufhin festgestellt, dass es sich um eine systematische Manipulation handle.

Der Fall sei der Staatsanwaltschaft gemeldet worden, schreibt die Staatskanzlei weiter. Diese habe die Wahlzettel beschlagnahmt.

Weniger Linke in Lokalregierungen

Rechte Parteien sind im Tessin im Aufwind, hier Lorenzo Quadri und Michele Foletti (Lega).
Keystone/ Pablo Gianinazzi Rechte Parteien sind im Tessin im Aufwind, hier Lorenzo Quadri und Michele Foletti (Lega).

In den Tessiner Städte- und Gemeindewahlen haben die linken Parteien in den Exekutiven an Stärke verloren. SP und Grüne büssten zusammen 14 Sitze ein, wie das Radio und Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz RSI errechnete.

Zugelegt haben dagegen die Mitte-Partei mit einem Plus von sieben Sitzen, die Lega dei Ticinesi und die SVP, die sechs respektive fünf Mandate dazugewannen, und die FDP, die im Vergleich zu den letzten Wahlen nun vier Sitze mehr hat.

Die Resultate aus den Legislativen der Städte und Gemeinden lagen am Sonntagabend noch nicht definitiv vor.

Temperaturrekorde am Sonntag

Am Jet d'Eau in Genf war es am Sonntag so warm wie nie zuvor im April.
Keystone/ Salvatore di Nolfi (Symbolbild) Am Jet d'Eau in Genf war es am Sonntag so warm wie nie zuvor im April.

Auch am Sonntag haben viele Wetterstationen in der Schweiz für den April aussergewöhnlich hohe Temperaturen gemessen. Unter anderem in Genf, Zermatt/VS und Davos/GR gab es gar neue Rekordwerte an einem Apriltag.

In Genf stieg die Temperatur am Nachmittag auf 28,3 Grad, in Zermatt auf 22,3 Grad und in Davos auf 20,4 Grad. Dies teilte SRF Meteo am Sonntag mit.

Schon am Samstag waren vielerorts hohe Temperaturen gemessen worden, etwa in Chur/GR und Biasca/TI. Für Mitte der kommenden Woche sind allerdings wieder deutlich kühlere Temperaturen vorhergesagt.

Schweizer Duo im Final

Im Halbfinal
Imago/Beautiful Sports Im Halbfinal

Auf der Beachvolleyball Pro Tour in Guadalajara (MEX) greifen die Schweizerinnen Esmée Böbner Zoé Vergé-Dépré nach dem Turniersieg.

Im Halbfinal setzte sich das Duo gegen die beiden Kanadierinnen Heather Bansley und Sophie Bukovec in einer umkämpften Partie mit 21:18, 18:21, 20:18 durch.

Das Duo hatte zuvor Tanja Hüberli/Nina Brunner im Viertelfinal aus dem Turnier geworfen. Im Final treffen Böbner/Vergé-Dépré in der Nacht auf Montag (Schweizer Zeit) auf das brasilianische Duo Agatha/Rebecca.

Spielabbruch in der Serie A

Evan N'Dicka
IMAGO / Gribaudi/ImagePhoto Evan N'Dicka

Grosse Sorge in der italienischen Serie A: Die Partie zwischen Udinese Calcio und der AS Roma ist in der zweiten Hälfte abgebrochen worden. Roma-Spieler Evan N'Dicka brach in der 70. Minute mitten auf Spielfeld zusammen und fasste sich dabei an die Brust. Kurz darauf wurde er von Rettungskräften auf einer Trage vom Platz transportiert.

Der 24-Jährige war bei Bewusstsein und zeigte auf dem Weg vom Spielfeld unter dem Applaus der Fans in Udine einen erhobenen Daumen. Nach einer etwa zehnminütigen Unterbrechung entschied Schiedsrichter Luca Pairetto endgültig, das Spiel abzubrechen.

Pfahlbauerdorf thematisiert Frauenrolle

Frauen waren in Pfahlbauersiedlungen bedeutender als bisher angenommen.
Keystone/ Regina Kuehne (Symbolbild) Frauen waren in Pfahlbauersiedlungen bedeutender als bisher angenommen.

Das Pfahlbauerdorf in Gletterens/FR befasst sich in diesem Jahr besonders mit der Rolle der Frauen in der Urgeschichte. Diese sei vielfältig und nicht auf das Sammeln von Nahrung und die Fortpflanzung beschränkt gewesen, wie dies lange Zeit angenommen wurde, teilten die Verantwortlichen des Pfahlbauerdorfes mit.

"Wir wissen heute, dass diese Annahme komplett falsch war, denn Frauen jagten beispielsweise auch, manchmal fast mehr als Männer". Das Thema werde deshalb in einer Vielzahl von Veranstaltungen aufgenommen.

Die Ausstellung befasst sich auch mit der Umwelt rund um die Pfahlbauersiedlung.

Brand auf Wohngelände von Capital Bra

Rapper Capital Bra, hier bei einem Konzert 2019, beklagt einen Brand bei seinem Wohnhaus.
Keystone/ Uli Deck (Archiv) Rapper Capital Bra, hier bei einem Konzert 2019, beklagt einen Brand bei seinem Wohnhaus.

Auf dem Gelände des Hauses des deutschen Rappers Capital Bra hat es gebrannt. Das Auto seiner Frau sei abgebrannt, es sei direkt neben dem Haus gestanden, schrieb Capital Bra auf Instagram. Er wohnt mit seiner Familie im Landkreis Potsdam, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Weder er noch jemand aus seiner Familie sei zu Schaden gekommen, so der Rapper. Ins Zimmer seiner Tochter sei aber Rauch gelangt.

Capital Bra geht davon aus, dass jemand gezielt auf dem Wohngelände der Familie einen Brand legen wollte. Er schrieb: «Egal, wer das war: Alles kommt zurück, merk Dir das!»

Zypern weist syrische Flüchtlinge ab

Zypern, hier die Hauptstadt Nikosia, ist vermehrt Ziel von syrischen Flüchtlingen.
Colourbox/ Kirill Makarow (Symbolbild) Zypern, hier die Hauptstadt Nikosia, ist vermehrt Ziel von syrischen Flüchtlingen.

Die Regierung Zyperns hat angekündigt, vorläufig keine Flüchtlinge mehr aus Syrien aufzunehmen. Asylanträge für Personen syrischer Herkunft würden ausgesetzt, teilte der zypriotische Staatpräsident Nikos Christodoulidis über die Sozialen Medien mit.

Zypern liegt direkt gegenüber von Syrien, aus dem nach wie vor viele Menschen flüchten. Seit Anfang Jahr sind auf der Mittelmeerinsel gut 2000 Bootsflüchtlinge angekommen.

Zypern fordert zusammen mit anderen EU-Mitgliedern, dass die Lage in Syrien neu bewertet wird. Menschen aus Syrien sollten nicht mehr wie bisher automatisch einen Schutzstatus erhalten.