38 Gespanne in der eisigen Kälte

Die Gespanne legen beim Rennen rund 1600 Kilometer zurück.
REUTERS/Kerry Tasker Die Gespanne legen beim Rennen rund 1600 Kilometer zurück.

Im eisigen Alaska sind am Sonntag mehr als 30 Frauen und Männer beim 52. Iditarod-Hundeschlittenrennen gestartet, wie die Zeitung «Anchorage Daily News» berichtet.

Etwa zehn Tage und 1600 Kilometer liegen vor den Kontrahentinnen und Kontrahenten bei dem grössten und härtesten Hundeschlittenrennen der Welt. Dieses Jahr sind 38 Gespanne dabei.

Das Iditarod führt, oft bei Schneestürmen und extremen Minustemperaturen, durch die Wildnis Alaskas. Der Wettkampf wurde 1973 gegründet und hat seinen Namen von einem Fluss und einem heute verlassenen Ort im Westen Alaskas.

Wasserkraft bedroht Fischbestände

Ein Fünftel aller Fischarten im Mekong, dem längsten Fluss in Südostasien, ist vom Aussterben bedroht. Das steht in einem neuen Bericht regionaler und internationaler Umweltvereinigungen.

Eine der grössten Bedrohungen für die Fischbestände ist laut dem Bericht der Ausbau der Wasserkraft. Durch den Bau von Dämmen werde der Fluss mit der grössten Biodiversität der Welt für Fische zunehmend unbewohnbar.

Der Mekong mit einer Länge von fast 5000 Kilometern ist eine Lebensader für Landwirtschaft und Fischfang in Südostasien. Durch das Aussterben der Fische ist laut dem Bericht die Versorgung von rund 40 Millionen Menschen im Mekong-Delta gefährdet.

Neue ISS-Crew soll am Montag abheben

Erneut verschoben: Der Start der «Crew-8» zur ISS soll nun am Montagmorgen stattfinden.
EPA/Cristobal Herrera-Ulashkevich Erneut verschoben: Der Start der «Crew-8» zur ISS soll nun am Montagmorgen stattfinden.

Eigentlich hätte am Sonntagmorgen Schweizer Zeit eine neuen Crew zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen sollen, doch der Start ist aufgrund der Wetterbedingungen um einen Tag verschoben worden.

Dieser soll nun am frühen Montagmorgen Schweizer Zeit nachgeholt werden, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilt. Der für Freitag geplante Start war zuvor bereits zweimal verschoben worden.

Die «Crew-8» besteht aus zwei Astronauten und einer Astronautin aus den USA sowie einem Russen. Sie soll an Bord einer «Crew Dragon»-Kapsel der privaten Raumfahrtfirma SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida zur ISS gebracht werden.

Dank an die Gesundheitsbranche

Viola Amherd hat sich am Tag der Kranken bei der Gesundheitsbranche bedankt.
KEYSTONE/GAETAN BALLY Viola Amherd hat sich am Tag der Kranken bei der Gesundheitsbranche bedankt.

Bundespräsidentin Viola Amherd ist überzeugt, dass die Probleme in der Gesundheitsbranche angepackt und Lösungen gesucht werden. Das sagte sie in einer Videobotschaft anlässlich des Tags der Kranken am Sonntag.

Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto «Zuversicht». Amherd sprach darum über Fortschritte in der Medizin. Es sei in der Gesundheitsbranche spürbar, dass man daran arbeite, innovative Ansätze zu finden und neue Wege zu beschreiten.

Amherd dankte zudem dem Gesundheits-personal, den Angehörigen, die sich um ihre Nächsten kümmerten sowie allen, die Zuversicht vermittelten.

65-Millionen-Jackpot im Lotto geknackt

Eine Person hat im Schweizer Lotto den Jackpot geknackt und 64,58 Millionen Franken gewonnen. Die sechs Zahlen plus die Glückszahl seien genau einmal richtig getippt worden, schreibt die Lotteriegesellschaft Swisslos. Einen so hohen Betrag hatte im Schweizer Lotto bisher noch nie jemand gewonnen.

Direkte S-Bahnlinien vom Elsass

Eine S-Bahn soll zwischen Mulhouse in Frankreich und Olten verkehren.
Keystone-SDA/Peter Klaunze (Symboldbild) Eine S-Bahn soll zwischen Mulhouse in Frankreich und Olten verkehren.

Zwei neue Bahnlinien sollen ab dem Fahrplanwechsel 2030 das Elsass direkt mit der Nordwestschweiz verbinden.

Die S-Bahnen sind zwischen Mulhouse/FRA und Olten/SO sowie Saint-Louis/FRA und Laufen/BL geplant, wie der Verein Trireno am Samstag mitteilt. Diesem grenzüberschreitenden Angebot hätten die zuständigen französischen und Schweizer Behörden zugestimmt, schreibt Trireno weiter.

Für die grenzüberschreitenden S-Bahn-Linien bereite die SBB die Beschaffung neuer Züge vor, die von der französischen Région Grand Est mitfinanziert würden, heisst es vom Verein.

Teile Kaliforniens versinken im Schnee

Ein Wintersturm hat in Teilen des US-Bundesstaats Kalifornien bis zu drei Meter Neuschnee gebracht. In Zehntausenden Haushalten fiel der Strom aus. In den bergigen Gemeinden in der Sierra Nevada herrschten lebensgefährliche Verhältnisse, warnten die Behörden.

Koffein macht keine Migräne

KEYSTONE/Martin Ruetschi

US-Schlafforschende haben den Mythos von durch Kaffee ausgelösten Kopfschmerzen entkräftet. Bei Probanden mit wenig, mehr oder keinem Kaffeekonsum fanden die Forschenden keine signifikanten Unterschiede.

Nur wenige Studien haben den Zusammenhang zwischen Koffein und Migränen untersucht, schrieben die Forschenden rund um Suzanne Bertisch von der Abteilung für Schlafmedizin an der Harvard Medical School in Boston und ihre Co-Autoren. Ihre Studie erschien Anfang Februar in der Zeitschrift «Headache».

Im Rahmen der Untersuchung befragten sie 101 Erwachsene mit vom Arzt diagnostizierter episodischer Migräne und beobachteten sie dann sechs Wochen lang.